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Baumhaus Abenteuer Kerala

ab Cochin/ bis Calicut

Beschreibung:

Baumhaus-Abenteuer (Kerala)


Ein Beitrag zur Wiederbelebung eines der letzten Urwälder in Südindien: Auf einer ehemaligen, seit rund 40 Jahren ungenutzten, viele Quadratkilometer großen Plantage entstand mit dem Green Magic Nature Resort das erste nach internationalen Standards geführte Öko-Tourismus-Projekt in Indien. Mit Hilfe der lokalen Dschungelbewohner wurden in den Kronen uralter Urwaldriesen komfortable "Baumhäuser" gebaut, ohne dass die Bäume dadurch beschädigt wurden. Diesem Beispiel vom "Wohnen in luftiger Höhe" folgten in den Jahren nach der Eröffnung des Green Magic Nature Resorts weitere Resorts in der Region Wynad. Eine detailierte Beschreibung zu den von uns genutzten Baumhäusern können Sie bei Planreisen anfordern. BAUMHAUS-BAUSTEINE Sie können einen Aufenthalt im Green Magic Nature Resort als Baustein zu den meisten anderen Südindien-Touren aus unserem Katalog buchen und haben die Wahl zwischen der Übernachtung im Baumhaus oder im Cottage am Boden. Falls Sie ein Cottage gebucht haben, können Sie in ein Baumhaus umsteigen, sofern dort Platz ist. Den Aufpreis zahlen Sie vor Ort direkt. Bei einem Umstieg vom Baumhaus ins Cottage kann die Preisdifferenz jedoch nicht erstattet werden.



Lage, Klima, Gesundheit
Die Baumhaus Resorts liegen ca. 85 Kilometer (drei Autostunden) vom Flughafen Calicut entfernt in 1.000 bis 1.300 Metern Höhe. Die Gegend gehört zu Indiens regenreichsten Gebieten. Beste Reisezeit ist der "trockene Winter" von Dezember bis Mai mit warmen Tagen (bis ca. 28° C) und meist kühlen Nächten (im Januar bis zu 8° C). Wie in ganz Kerala ist die Gesundheitsversorgung auch in Wynad gut. Das gut ausgestattete "Good Shepherd"-Missionskrankenhaus ist per Jeep in etwa 50 Minuten zu erreichen.

Kulinarische Genüsse
Die Küchenchefs der Resorts servieren ausschließlich Gerichte der phantasievollen und bekömmlichen keralitischen Küche, zubereitet vor den Augen der Gäste mit ökologisch erzeugten Produkten der Region.

Was da kreucht und fleucht
Der Urwald ist die Heimat unzähliger Vögel, bunte Schmetterlinge umflattern die Blüten stark duftender Bäume, Büsche und Blumen. Grellfarbige Frösche, seltene Schlangen und riesige Schnecken bevölkern das Unterholz. Affen, Wildschweine, Riesenflughörnchen, Hirsche sind regelmäßig, wilde Elefantenherden gelegentlich anzutreffen. Auch Panther, Wildkatzen, Schakale, Wildhunde, Füchse und Bären kommen hier vor. Unangenehm kann die Begegnung mit "Leeches" (Blutegeln) werden: Die Tierchen lauern im feuchten Unterholz. Fest schließende Schuhe gehören unbedingt zur Ausrüstung. Guten Schutz bietet das Einreiben mit duftenden Ölen, z.B. von Eukalyptus oder Zitronengras.

Herren des Dschungels
Die Ureinwohner von Wynad gehören 16 verschiedenen Stämmen an. Sie wurden über Jahrhunderte von fremden Eindringlingen unterdrückt und als Sklaven ausgebeutet. Als die Briten im 19. Jahrhundert die Wälder der fruchtbaren Region rigoros abholzten, um Platz für Plantagen zu schaffen, wurden die "Tribals" auch im dichten Dschungel in die Enge getrieben. Heute werden diese Menschen, die immer sorgsam mit den Schätzen der Natur umgingen, im Namen des Naturschutzes aus ihren angestammten Gebieten vertrieben. Ihre traditionelle Art, den Lebensunterhalt als Jäger (mit Blasrohr und Bogen) und Sammler zu erwirtschaften, ist ihnen heute streng verboten, obwohl ihnen die Regierung bisher keine Alternativen bietet. Im Green Magic Nature Resort können die Herren des Dschungels ihr Wissen von einem verantwortlichen Umgang mit der Natur weitergeben. Sie gaben beim Bau der Häuser wertvolle Tipps – früher bauten sie sogar selbst kleine Baumhäuser, um von hier aus ihre Felder vor Feinden und hungrigen Wildtieren zu bewachen.
 
Ausflüge in die Umgebung
Naturliebhaber halten es in den Baumhausresorts bestimmt mehrere Tage aus, ohne sich zu langweilen. Dennoch lohnt es, auch die Gegend von Wynad zu erkunden. In den nahen Plantagen gedeihen Kaffee, Tee und Kakao, Ingwer, Kardamom und Pfeffer und oft bietet sich die Gelegenheit, Ernte und Verarbeitung dieser Produkte mitzuerleben. Die Ettakal-Höhlen (ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt) wurden 1890 von einem englischen Grosswildjäger entdeckt. Offensichtlich suchten an diesem Platz schon in grauer Vorzeit Menschen Zuflucht. Eindrucksvolle Felsgravuren zeigen bis zu 6000 Jahre alte Menschen- und Tier-Darstellungen aus der Neusteinzeit. Nahe der Distrikthauptstadt Sultan’s Battery (etwa 60 Kilometer von Vithiry) werden im Muthanga Wildschutz-Gebiet Foto-Safaris angeboten.



Sehenswert ist auch der alte Jain-Tempel von Sultan’s Battery. Bei einem Besuch in Kalpetta (knapp 20 Kilometer entfernt) bekommt man einen guten Eindruck von einem abgelegenen, aber dennoch sehr lebendigen Kreisstädtchen im südindischen Hinterland.

BAUMHAUS-BAUSTEIN
1. Tag:
Transfer von Cochin zum „Kalappura Farmhaus“ oder zum “Kandath Tharavad”, erbaut im Jahre 1794. Am Abend Spaziergang durch das Dorf und die Reisfelder in der Umgebung. Übernachtung.
2. Tag: Weiterfahrt nach Coimbatore oder zum Kurumba Village. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Bahnhof von Mettupalayam, von dem der berühmte Nilgiri-Expess frühmorgens seine Fahrt beginnt. Übernachtung.

3. Tag: Frühmorgens Fahrt zum Bahnhof von Mettupalayam.
Die Nilgiri Mountain Railway ist eine der ältesten Bergbahnen in Indien. Sie wurde schon seit 1845 geplant, und 1899 von den Engländern nach Plänen des Schweizers Niklaus Riggenbach fertig gestellt. Ursprünglich wurde sie von der Madras Railway Company verwaltet. Die Bahn ist heute eine von nur noch wenigen mit Dampflokomotiven betriebenen Eisenbahnen. Der Bezirk Palghat der Indian Railways, der heute für die NMR zuständig ist, fährt jährlich einen Verlust von 40 Millionen Rupien ein. Während der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Jubiläum der Nilgiri Mountain Railway 1999 kündigte der damalige Eisenbahnminister, Nitish Kumar, an, dass die Strecke bald elektrifiziert würde. Im Juli 2005 nahm die UNESCO die NMR als Ergänzung zur Darjeeling Himalayan Railway auf die Liste des Weltkulturerbes auf, nachdem sie die Voraussetzungen erfüllte. Deshalb wurden die Modernisierungspläne aufgegeben. Die Bahn zuckelt durch gewagte Steilkehren, vorbei an Wasserfällen und über tiefe Schluchten. Der "Express" im Schneckentempo braucht für 35 Kilometer sage und schreibe zwischen drei- und viereinhalb Stunden (abwärts). Gegen Mittag Ankunft in Ooty. Transfer zum Hotel. Danach Besichtigungen in Ooty. Ooty wurde im frühen 19. Jahrhundert von John Sullivan, einem ehemaligen Sekretär der Britischen Ostindien-Kompanie „entdeckt". Sullivan erkannte das landwirtschaftliche Potenzial der Gegend (kühles Klima, grüne fruchtbare Hügel), kaufte Land und begann Flachs, Hanf, Kartoffeln, Obst und insbesondere Tee anzubauen; innerhalb von 20 Jahren machte er ein Vermögen. Sullivan und seine Geschäftsfreunde erbauten die Stadt mit künstlichem See, Kirchen und Steinhäusern, die auch im schottischen Hochland stehen könnten, und machten sie in kürzester Zeit zum beliebtesten Bergkurort auf der indischen Halbinsel. Ooty diente sodann auch als Sommerquartier der Kolonialverwaltung von Madras. Ursprünglich war das Gebiet um Udagamandalam Heimatland der Todas, einem Bergstamm von Hirten, die in fast völliger Isolation von den Städten des umliegenden Flachlandes lebten. Die Todas wurden missioniert oder verfolgt und von Teepflanzern von ihrem Land verdrängt. In der Gegend um Ooty gibt es noch einige versteckt liegende Toda-Siedlungen. Das Toda-Dorf im sehenswerten Botanischen Garten von Ooty ist eher eine Folkloreshow als authentische Gemeinsschaft. Der Ort Ooty selbst hat durch durch einen Wildwuchs an Bebaung viel von seinem einstigen Charme verloren. Wir empfehlen aber eine Fahrt zum Doda Betta, dem höchsten Gipfel der Gegend (2667 m) und unterwegs die Besichtigung einer Teefabrik mit kleinem Museum. Übernachtung.



4. Tag: Nach dem Frühstück Weiterfahrt ins Wildschutzgebiet von Mudumalai. Das Wildschutzgebiet von Mudumalai grenzt direkt an das Naturschutzgebiet von Bandipur & Wynad an. Auf einer Jeep-Safari haben Sie Gelegenheit, wilde Elefanten im immergrünen Regenwald der Nilgiri-Berge beobachten zu können. Wenn Sie möchten, können Sie auch mit einem kundigen Führer zu Fuß auf die Pirsch gehen. Übernachtung.

5. Tag: Nach einer Tierbeobachtung am Morgen, Weiterfahrt in die Region Wynad. Inmitten der sanften Hügelketten der Nilgiri-Berge finden Sie hier Übernachtungsmöglichkeiten der besonderen Art: Baumhäuser. Je nach Gusto haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Bautypen: Rustikal, naturnahe, das Green Magic Nature Resort, mit Hotel-Anschluss, im rustikalen Stil, die Baumhäuser des Vythiri Resorts und das „Komfort-Baumhaus“ des Tranquil Resorts. Übernachtung im Baumhaus.

6. Tag: Heute erkunden Sie Umgebung von Wynad. In den nahen Plantagen gedeihen Kaffee, Tee und Kakao, Ingwer, Kardamom und Pfeffer und oft bietet sich die Gelegenheit, Ernte und Verarbeitung dieser Produkte mitzuerleben. Die Ettakal-Höhlen (rund 45 Kilometer vom Resort entfernt) wurden 1890 von einem englischen Grosswildjäger entdeckt. Offensichtlich suchten an diesem Platz schon in grauer Vorzeit Menschen Zuflucht. Eindrucksvolle Felsgravuren zeigen bis zu 6000 Jahre alte Menschen- und Tier-Darstellungen aus der Neusteinzeit – bitte denken Sie an festes Schuhwerk. Bei einem Besuch in Kalpetta (knapp 20 Kilometer entfernt) bekommt man einen guten Eindruck von einem abgelegenen, aber dennoch sehr lebendigen Kreisstädtchen im südindischen Hinterland. Übernachtung im Baumhaus.

7. Tag: Freizeit, Zeit für eigene Erkundungen in Wynad. Übernachtung im Baumhaus.
8. Tag: Nach dem Frühstück Transfer nach Calicut. 

Leistungen:

Preise in € pro Person, B8: 8 Tage Rundreise ab Cochin / bis Calicut, Unterkunft in den genannten oder gleichwertigen Hotels mit Frühstück (Trichur & Mudumalai mit Vollpension, Kurumba & Wyanad mit Halbpension). Reiseprogramm und Transfers wie beschrieben im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur, Zugfahrten wie beschrieben, lokale englisch-, wo möglich deutschsprachige Reiseleitung, Eintrittsgelder. B12: 12 Tage Rundreise ab Bangalore / bis Calicut, Unterkunft in den genannten oder gleichwertigen Hotels mit Frühstück (in Kabini & Tellicherry mit Vollpension, in Wyanad mit Halbpension). Reiseprogramm und Transfers wie beschrieben im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur, lokale englisch-, wo möglich deutschsprachige Reiseleitung, Eintrittsgelder.
01.10.09 bis 19.12.09 und 06.01.10 bis 15.04.10
Preis pro Person im Doppelzimmer = 623,-€ und im Einzelzimmer = 984,-€
20.12.09 bis 05.01.10
Preis pro Person im Doppelzimmer = 782,-€ und im Einzelzimmer = 1230,-€
16.04.10 bis 03.09.10
Preis pro Person im Doppelzimmer = 641,-€ und im Einzelzimmer = 916,-€

Bitte beachten Sie : das obige Angebot ist vorbehaltlich Rückbestätigung
Flüge: Planreisen ist Ihnen gerne bei der Flugbuchung behilflich 

Mögliche Termine

  • Vom 01. Oktober 2009 bis 03. September 2010

Dieses Reiseangebot wurde am 06. Juni 2008 von Planreisen verfasst. Der Autor hat Schlagwörter zu diesem Angebot hinterlegt: ab Cochin/ bis Calicut, , Baumhaus Abenteuer Kerala, Baumhaus, Abenteuer, Südindien, Kerala, Calicut, Cochin, Plantagen, Green Magic Nature Resort, Ökotourismus Projekt, Coimbatore, Ooty, Mudumalai, Nilgiri Express, Wynad, Planreisen, Indien Spezialist.

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